Scheinfelder Gschichtn – unser Stadtgedächtnis
Unter dem Arbeits-Titel „Stadtgedächtnis“ haben wir in den Jahren 2024/2025 mündliche Überlieferungen für die Zukunft und die nächsten Generationen erhalten: Die Scheinfelder Gschichtn. Die ersten 14 Geschichten sind seit 15. März 2026 auf einem großen Bildschirm im Alten Rathaus Scheinfeld zu sehen. Sie können jederzeit zu den Öffnungszeiten des Alten Rathaus vorbeikommen und die Geschichten einzeln ansehen – oder auch alle hinter einander weg.
Falls Sie noch weitere, ähnliche Geschichten wissen, melden Sie sich gerne bei uns!


Für alle, die schon Zuhause oder unterwegs wissen wollen, was sich hinter den Scheinfelder Gschichtn verbirgt, ist hier ein kleines Making-of:
Man kennt es aus der eigenen Familie: Wenn die Großmutter stirbt, dann mit ihr auch viele Geschichten und Anekdoten. Vielleicht erinnert man sich auf Familienfeiern noch einige Jahre an kleine Details, aber irgendwann sind auch die fort. Solche Geschichten, die Oma und Opa mit Schalk in den Augen am Sonntagstisch oder alte Freunde am Stammtisch über die eigene Jugend und das Früher erzählen, möchten wir erhalten. Dazu haben Alt-Scheinfelder interviewt und angeregt, vor der Kamera Anekdoten und Lausbubengeschichten zum Besten zu geben. Damit wird das erhalten, was Enkel und Urenkel in Zukunft noch zum Schmunzeln bringen wird. Es geht im „Stadtgedächtnis“ somit nicht um Faktenwissen, das man in geschichtlichen Abrissen über Scheinfeld nachlesen kann. Aber nebenbei wird natürlich auch Geschichte lebendig, indem wir das wirkliche Leben von früher vor den Augen der Zuschauer auferstehen lassen.
Worum es geht, durfte Tanja Jordan bereits im September 2024 in einem Interview einer Mitarbeiterin des mittelfränkischen Radio 8 erklären. Radio 8 hat uns freundlicherweise diese zwei Mitschnitte zur Verfügung gestellt.
Mitschnitt 1 Radio 8 (September 2024)
Mitschnitt 2 Radio 8 (September 2024)
Als kleines Appetithäppchen gibt es hier außerdem unseren Trailer.
Trailer Stadtgedächtnis
Dieses Projekt wird finanziell unterstützt von der LAG Südlicher Steigerwald e.V., von der GenossenschaftsStiftung der VR meine Bank eG und vom Sozialkaufhaus Komm rein! in Trägerschaft des Diakonievereins Scheinfeld.